Feuerwehr Saarland
Die Feuerwehren im Saarland bilden ein engmaschiges und leistungsfähiges System der Gefahrenabwehr, das stark vom ehrenamtlichen Engagement geprägt ist. In dem kleinsten Flächenland Deutschlands sorgen sie rund um die Uhr für den Schutz der Bevölkerung vor Bränden, Unfällen und Naturkatastrophen.
Die Struktur der saarländischen Feuerwehren ruht auf drei Säulen. Den weitaus größten Teil stellen die Freiwilligen Feuerwehren dar. Diese sind in 52 Freiwilligen Feuerwehren mit insgesamt etwa 312 Löschbezirken organisiert. Fast jede Gemeinde und jeder Stadtteil verfügt über mindestens einen eigenen Standort.
Ergänzt wird dieses Netz durch die Berufsfeuerwehr Saarbrücken, die einzige Berufsfeuerwehr des Landes. Mit rund 218 hauptamtlichen Einsatzkräften ist sie auf zwei Feuerwachen stationiert und übernimmt vor allem in der Landeshauptstadt die schnelle Hilfe bei schweren Einsätzen. Zusätzlich gibt es 14 Werkfeuerwehren in der Industrie, die sowohl betrieblichen Brandschutz als auch Unterstützung für die kommunalen Wehren leisten.
Insgesamt engagieren sich etwa 11.500 aktive Feuerwehrleute in den kommunalen Feuerwehren des Saarlandes, davon die allermeisten ehrenamtlich. Hinzu kommen rund 4.900 Jugendfeuerwehrmitglieder und über 3.400 Angehörige der Altersabteilungen. Der Anteil der Frauen steigt kontinuierlich und liegt derzeit bei etwa zwölf Prozent.
Die Alarmierung und Einsatzkoordination aller Feuerwehren erfolgt über die Integrierte Leitstelle des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung in Bexbach. Dort laufen alle Notrufe über die 112 ein und werden professionell disponiert. Der Landesfeuerwehrverband Saarland vertritt die Interessen der Wehren und koordiniert Ausbildung und Nachwuchsarbeit, während die zentrale Aus- und Fortbildung an der Landesfeuerwehrschule stattfindet.
Die Einsatzzahlen der saarländischen Feuerwehren sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Im Jahr 2024 wurden die kommunalen Wehren zu rund 12.900 Einsätzen alarmiert – ein neuer Rekord. Dieser Anstieg war vor allem auf das schwere Pfingsthochwasser im Mai 2024 zurückzuführen, das zu massiven technischen Hilfeleistungen führte.
In normalen Jahren liegen die Einsatzzahlen meist zwischen 7.800 und 9.500. Der Großteil davon sind technische Hilfeleistungen wie Verkehrsunfälle, Türöffnungen, Sturm- und Unwetterschäden, Keller auspumpen oder Ölspuren. Brandeinsätze machen etwa 15 bis 20 Prozent der Alarmierungen aus, reichen von Kleinbränden bis hin zu seltenen Großschadenslagen.
Die Feuerwehren im Saarland müssen sich zunehmend mit den Folgen des Klimawandels auseinandersetzen. Starkregenereignisse, Hochwasser und Stürme führen immer häufiger zu langandauernden Einsätzen und belasten die ehrenamtlichen Kräfte stark. Dennoch zeigt sich das saarländische Feuerwehrwesen insgesamt sehr leistungsfähig und gut aufgestellt.
Die enge Zusammenarbeit zwischen Freiwilligen Feuerwehren, Berufsfeuerwehr und Werkfeuerwehren sowie die professionelle Arbeit der Leitstelle sorgen dafür, dass Hilfe im Saarland schnell und flächendeckend ankommt. Das Ehrenamt bleibt dabei das tragende Element der gesamten Organisation.
Die Struktur der saarländischen Feuerwehren ruht auf drei Säulen. Den weitaus größten Teil stellen die Freiwilligen Feuerwehren dar. Diese sind in 52 Freiwilligen Feuerwehren mit insgesamt etwa 312 Löschbezirken organisiert. Fast jede Gemeinde und jeder Stadtteil verfügt über mindestens einen eigenen Standort.
Ergänzt wird dieses Netz durch die Berufsfeuerwehr Saarbrücken, die einzige Berufsfeuerwehr des Landes. Mit rund 218 hauptamtlichen Einsatzkräften ist sie auf zwei Feuerwachen stationiert und übernimmt vor allem in der Landeshauptstadt die schnelle Hilfe bei schweren Einsätzen. Zusätzlich gibt es 14 Werkfeuerwehren in der Industrie, die sowohl betrieblichen Brandschutz als auch Unterstützung für die kommunalen Wehren leisten.
Insgesamt engagieren sich etwa 11.500 aktive Feuerwehrleute in den kommunalen Feuerwehren des Saarlandes, davon die allermeisten ehrenamtlich. Hinzu kommen rund 4.900 Jugendfeuerwehrmitglieder und über 3.400 Angehörige der Altersabteilungen. Der Anteil der Frauen steigt kontinuierlich und liegt derzeit bei etwa zwölf Prozent.
Die Alarmierung und Einsatzkoordination aller Feuerwehren erfolgt über die Integrierte Leitstelle des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung in Bexbach. Dort laufen alle Notrufe über die 112 ein und werden professionell disponiert. Der Landesfeuerwehrverband Saarland vertritt die Interessen der Wehren und koordiniert Ausbildung und Nachwuchsarbeit, während die zentrale Aus- und Fortbildung an der Landesfeuerwehrschule stattfindet.
Die Einsatzzahlen der saarländischen Feuerwehren sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Im Jahr 2024 wurden die kommunalen Wehren zu rund 12.900 Einsätzen alarmiert – ein neuer Rekord. Dieser Anstieg war vor allem auf das schwere Pfingsthochwasser im Mai 2024 zurückzuführen, das zu massiven technischen Hilfeleistungen führte.
In normalen Jahren liegen die Einsatzzahlen meist zwischen 7.800 und 9.500. Der Großteil davon sind technische Hilfeleistungen wie Verkehrsunfälle, Türöffnungen, Sturm- und Unwetterschäden, Keller auspumpen oder Ölspuren. Brandeinsätze machen etwa 15 bis 20 Prozent der Alarmierungen aus, reichen von Kleinbränden bis hin zu seltenen Großschadenslagen.
Die Feuerwehren im Saarland müssen sich zunehmend mit den Folgen des Klimawandels auseinandersetzen. Starkregenereignisse, Hochwasser und Stürme führen immer häufiger zu langandauernden Einsätzen und belasten die ehrenamtlichen Kräfte stark. Dennoch zeigt sich das saarländische Feuerwehrwesen insgesamt sehr leistungsfähig und gut aufgestellt.
Die enge Zusammenarbeit zwischen Freiwilligen Feuerwehren, Berufsfeuerwehr und Werkfeuerwehren sowie die professionelle Arbeit der Leitstelle sorgen dafür, dass Hilfe im Saarland schnell und flächendeckend ankommt. Das Ehrenamt bleibt dabei das tragende Element der gesamten Organisation.
Einsätze Saarland
+++ Einsatz Nr: 156 - Heckenbrand, bereits durch Passanten abgelöscht +++ - Homburg
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